KategorieTraumberuf Tätowierer

Über Corona, Doppelmoral, Aluhut-Träger und Existenzängste

Soeben habe ich mir meinen ersten Blogartikel zu Beginn der Corona-Krise durchgelesen. In dem Artikel von Mitte März spreche ich offen über meine anfängliche Angst vor dieser Situation in Bezug auf meine Existenz. Ich sage, dass ich nicht an unbürokratische finanzielle Hilfen glaube und dass ich mich vor sozialer Ächtung und einer Teilung der Gesellschaft fürchte.

Zeit, ein Fazit zu ziehen.

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Hygiene im Tattoostudio während Corona/COVID-19

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Unmut über die Umverteilung der Wiederöffnungserlaubnis ist zu recht groß und in den sozialen Netzwerken tobt der Shitstorm gegen das Land NRW, die unserer Branche angeblich vorwerfen, kein Hygienekonzept zu haben.
Diese Aussage diskreditiert natürlich unsere ganze Branche, da wir seit Jahren mit funktionierenden Hygienekonzepten arbeiten. Obwohl es Studios gibt, die noch nie einen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes gesehen haben, funktioniert der Informationsfluss über richtige Arbeitsweisen so gut, dass die Wahrscheinlichkeit sich in einem deutschen Tattoostudio mit einer blutübertragbaren Krankheit zu infizieren bei unter 0,1% liegt. (Ich berufe mich auf eine Aussage der Leitung eines Hygieneschulungsseminares des DOT und BVT)

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Die Corona Soforthilfemaßnahmen für Unternehmen und Selbstständige

Ich habe keinen Überblick mehr, mit wie vielen Kunden, Freunden und Kollegen ich in den letzten Tagen das Thema Soforthilfe diskutiert habe. Viele von euch haben meine Instagram-Story dazu gesehen und sich bei mir mit Lob oder Kritik gemeldet, andere hatten Fragen und mit wieder anderen spreche ich schon seit Wochen über nichts anderes.
Es gab die Bitte, dass ich das Thema auf meinem Blog verschriftliche, um möglichst viele Menschen an der Debatte teilhaben zu lassen, die ich größtenteils über meinen Instagram-Account geführt habe.
Leider ist es mir nicht möglich, jedem von euch die individuellen Schwierigkeiten, Fallstricke oder Besonderheiten des Soforthilfeprogrammes aufzuzeigen, da jedes Bundesland sein eigenes Soforthilfe-Süppchen kocht. Auch, wenn ich „nur“ im Homeoffice sitze, ist es doch für eine Person nicht zu bewältigen, jedes dieser Verfahren zu durschauen. Mein Schwerpunkt liegt also auf dem Programm des Landes NRW.

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Bleib gesund, auch mental!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen und natürlich auch alle anderen Leser*innen meines Blogs,
in diesen Zeiten, da das Coronavirus immer noch wütet und die meisten von uns in die eigenen vier Wände und in die Arbeitslosigkeit verbannt, ist es besonders wichtig mental fit zu bleiben.
„Bleib gesund!“ diesen Ausspruch haben wir alle in den vergangenen Tagen mehr als oft gehört oder gesagt. Gemeint ist damit die körperliche Gesundheit. Steck dich nicht an, ich hoffe, du bekommst kein Covid-19, bleib virenfrei und somit kein Übertrager… Doch was ist mit unserem Kopf?

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Corona, Tätowieren und andere Gedanken….

Es ist eine Ausnahmesituation, wie die Welt sie noch nicht erlebt hat. Historisch gesehen gibt es nicht oft Momente oder Zeiten, in denen alle gemeinsam den Atem anhalten und sich fragen, wie es „danach“ weiter geht. Nicht mal der 9. September 2011, den viele von uns bewusst miterlebt haben oder der Mauerfall in Deutschland hat die Welt so geschlossen und so intensiv beschäftigt und beeinträchtigt.
Hätte ich nicht so große Angst, würde ich den Pathos dieser Zeit fast genießen und mir bewusst machen, dass wir Zeitzeugen eines Ereignisses werden, dass in die Geschichtsbücher eingeht.
Meiner Meinung nach ist es jedoch der komplett falsche Zeitpunkt, um zu genießen, runterzufahren, sich zu besinnen und was wir nicht alles an Ratschlägen aus sämtlichen Medien momentan erhalten.

 

Die Arroganz der Privilegierten


Zugegeben, die Überschrift ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Jedoch brauche ich diese Übertreibung, um darzustellen, was mich in den vergangenen 48 Stunden so wütend gemacht hat.
Angefangen hat alles mit dem gut gemeinten Rat „Don’t panic“ Ja, mir ist auch klar, dass dieser eher auf Hamsterkäufer oder Ganzkörperkondomträger bezogen ist. Trotzdem verletzt mich dieser Ausspruch, wenn ich ihn gesagt oder geschickt bekomme.
Für uns Selbstständige und damit meine ich nicht nur die Tätowierer, ist momentan der triftigste aller Gründe, um in Panik zu geraten eingetreten.

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